Graef CM 800 Test 2026:
Lohnt sich der Stiftung-Warentest-Sieger?

Graef CM 800 Test 2026 – lohnt sich der Stiftung-Warentest-Sieger?
Der Graef CM 800 Test 2026 zeigt: Diese deutsch produzierte Kegelmahlwerk-Mühle ist seit Jahren die meistverkaufte Espressomühle im Einsteiger-Segment – und in der Stiftung Warentest mit der Note „gut“ (2,1) zum Testsieger gekürt worden. Nach vier Wochen täglichem Einsatz an einer Sage Barista Pro und insgesamt rund 200 gezogenen Shots wird klar, warum: 40 fein aufgelöste Mahlstufen, ein langsam laufendes 800–900-U/min-Edelstahl-Kegelmahlwerk und ein voll im Alltag taugliches Aluminium-Gehäuse machen die Mühle zur kompromisslosesten Allround-Empfehlung in dieser Preisklasse. Kurze Antwort: Wer in der Kaffeemühlen-Übersicht 2026 nach einer soliden Brot-und-Butter-Mühle für Siebträger und Filter sucht, kommt an der Graef CM 800 nicht vorbei. Wer ausschließlich helle Specialty-Röstungen für Espresso trinkt, sollte zur Baratza Encore ESP oder direkt in die Premium-Klasse greifen.
- Hochwertiges Design - Die edle GRAEF Kaffeemühle CM800 überzeugt mit ihrem professionellen...
- Aromaschonendes Kegelmahlwerk - Das langsam laufende Edelstahl-Kegelmahlwerk mit einer...
- 40 Mahlgradeinstellungen - Der praktische Einstellkragen ermöglicht die Auswahl verschiedener...
- Sauberes Mahlen - Die CM800 mahlt direkt in den Siebträger (On-Demand) oder in den...
- Umfangreiches Zubehör - Die GRAEF Kaffeemühle wird mit einem abnehmbaren 350 g...
Graef CM 800 im Detail: Was die Aluminium-Mühle wirklich kann
Das Kegelmahlwerk: 800 U/min, 40 Stufen, gleichmäßiges Pulver
Das Herzstück der Graef CM 800 ist ein hochwertiges Edelstahl-Kegelmahlwerk, das mit rund 800–900 Umdrehungen pro Minute deutlich langsamer dreht als die meisten Scheiben-Konkurrenten in dieser Preisklasse. Das hat einen messbaren Effekt: Weniger Reibungswärme, weniger Aromaverlust, ein gleichmäßigeres Pulver mit deutlich weniger Fines. Die 40 Stufen sind über ein griffiges Stellrad fein aufgelöst – pro Klick rund 20 Mikrometer Burr-Abstand. Genug Auflösung, um an einer Sage Barista, einer Rancilio Silvia oder einer Lelit-Maschine sauber zu dialen.
Aluminium-Gehäuse statt Plastik-Tresen
Optisch und haptisch trennt die Graef CM 800 sich vom Großteil der Konkurrenz im Einstiegsbereich. Brushed Aluminium, schweres Metallchassis, Bohnenbehälter mit Schiebeverschluss für 350 g Bohnen. Die Mühle wiegt 2,63 kg und steht mit ihren 23 × 13,5 × 39,7 cm stabil auf jeder Arbeitsplatte. Wer schon einmal eine 800-g-Plastikmühle mit Schlagmesser ausprobiert hat und gemerkt hat, dass sie bei jedem Mahlvorgang über den Tisch tanzt, weiß, was 2,5 kg Eigengewicht im Alltag bedeuten.
Siebträgerhalterung in zwei Größen serienmäßig
Im Lieferumfang stecken zwei Halterungen – für 60-mm- und für 70-mm-Siebträger. Das deckt praktisch alle gängigen Hobby-Maschinen ab. Wer keinen Siebträger befüllen will, schiebt einen mitgelieferten Auffangbehälter darunter. Beides funktioniert ohne Adapter, ohne Bastelei, ohne abgeschnittenes Zubehör. Ergänzt wird das Paket durch eine Reinigungsbürste, einen Antistatik-Einsatz im Auswurf und eine Gummi-Unterlage gegen Vibration. Direkt einsatzbereit aus dem Karton.
30 Tage Praxis: So mahlt die Graef CM 800 im Alltag
Vier Wochen lang stand die Mühle in der täglichen Rotation: morgens zwei Doppelte aus mittelgerösteten italienischen Bohnen, am Wochenende ein Wechsel auf V60 und French Press, dazwischen Aeropress am Stehtisch. Die Maschine darunter: eine Sage Barista Pro mit gefederter 18-g-Tampe.
Espresso-Praxis: Bei einer 18-g-Dosis liefert die Graef CM 800 auf Setting 6 einen Shot von 36 g Output in 28 Sekunden – sauber im Lehrbuch-Fenster. Mittlere Röstungen brauchen Stufe 7, dunkle Italiener gehen auf 5–6. Wer von einer Vorgängermühle umsteigt, dialt das System in maximal drei Tassen ein. Channeling tritt bei sauberer Distribution kaum auf, der Crema-Aufbau ist stabil, die Tasse aromatisch und im Geschmack klar.
Filter-Praxis: Stufe 15 für Aeropress, Stufe 22 für V60, Stufe 30 für French Press – alle Brühmethoden funktionieren ohne dramatische Kompromisse. Wer parallel Espresso und Filter trinkt, spart sich mit der Graef CM 800 eine zweite Mühle. Die Geschwindigkeit liegt bei rund 2 g pro Sekunde im Espresso-Bereich, eine 18-g-Dosis dauert etwa 9 Sekunden. Solide für das Preissegment.
Was im Alltag spürbar fehlt: ein Timer und eine Wiegung. Wer exakt portionieren will, arbeitet mit Stoppuhr oder externer Waage. Auch der Antistatik-Einsatz reduziert das Spritzen beim Auswurf zwar deutlich, eliminiert es aber nicht ganz. Wer eine völlig saubere Workfläche will, wischt einmal pro Tag nach (mehr Detail dazu im Coffeeness-Langzeittest der CM 800).
Graef CM 800
- Edelstahl-Kegelmahlwerk mit 800–900 U/min – wenig Reibungswärme
- 40 fein aufgelöste Mahlstufen (Espresso bis French Press)
- Hochwertiges Aluminium-Gehäuse, 2,63 kg standfest
- 2 Siebträger-Halter (60 mm + 70 mm) serienmäßig
- Stiftung-Warentest-Sieger mit Note 2,1
- In Deutschland gefertigt, Ersatzteile lange verfügbar
- Kein integrierter Timer und keine Wiegung
- Antistatik-Einsatz reduziert Spritzen, eliminiert es nicht
- Mahlgeräusch im oberen Bereich (rund 78 dB)
- Etwas Toträume im Auslauf – Restpulver bleibt zurück
Graef CM 800 Test: Lohnt sich der Aufpreis gegenüber Einsteiger-Plastikmühlen?
Die typische 60-€-Plastik-Schlagmesser-Mühle aus dem Discounter wirft Kaffee in eine rotierende Klinge, schreddert ihn ungleichmäßig in 10 Sekunden und produziert eine Mischung aus Pulver, Flocken und Staub. Im Espresso ist das nicht brauchbar – die Extraktion läuft unregelmäßig, der Shot ist bitter oder wässrig, oft beides. Die Graef CM 800 mit Kegelmahlwerk produziert dagegen ein homogenes Pulver mit minimaler Wärmeentwicklung. Wer einmal beide Mahlbilder im Sieb gesehen hat, versteht in zwei Sekunden, warum eine echte Mühle für Espresso alternativlos ist.
Vergleich: Graef CM 800 gegen Baratza Encore ESP
Die Baratza Encore ESP ist die direkte Konkurrenz im selben Preissegment. Der Unterschied: Die Baratza hat ein speziell für Espresso optimiertes M2-Mahlwerk mit doppelt aufgelöstem Stellrad (Setting 1–20 für Espresso, 21–40 für Filter). Sie ist die kompromissloseste Wahl, wenn ausschließlich Siebträger im Spiel ist. Die Graef CM 800 ist dagegen die breitere Allround-Mühle: Die 40 Stufen sind linear verteilt, die Mühle deckt Espresso bis French Press gleichmäßig ab und das Aluminium-Gehäuse fühlt sich hochwertiger an als das schwarze Kunststoff-Chassis der Baratza. Wer parallel Aeropress, V60 und Espresso brüht, fährt mit der Graef CM 800 entspannter.
Welche Bohnen funktionieren am besten?
In der Praxis haben mittlere bis dunkle Röstungen aus deutschen Specialty-Röstereien am konstantesten funktioniert. Klassische italienische Espresso-Blends sind die natürliche Heimat dieser Mühle – sie sind so geröstet, dass sie das langsame Kegelmahlwerk perfekt unterstützen. Helle skandinavische Filter-Röstungen für Espresso brauchen sehr feine Einstellungen (Setting 3–4) und etwas Geduld beim Dialing. Wer ausschließlich solche Röstungen trinkt, ist mit einer Premium-Mühle wie der Eureka Mignon Specialità besser bedient.
Häufige Fragen zur Graef CM 800
Ist die Graef CM 800 wirklich Stiftung-Warentest-Sieger?
Ja. In der Stiftung Warentest 12/2019 wurde die Graef CM 800 mit der Note 2,1 („gut“) zum Testsieger gekürt – seitdem hält sie sich konstant in den Amazon-Top-3 der elektrischen Kaffeemühlen. Auch in unserem Graef CM 800 Test 2026 hat sie ihre Position als Allround-Empfehlung im Mühlen-Cluster gehalten.
Reicht die Graef CM 800 für eine Sage Barista Pro?
Ja, sehr gut sogar. Bei einer 18-g-Dosis und Setting 6 läuft ein 36-g-Shot in 28 Sekunden – exakt im Idealfenster. Channeling tritt bei sauberer Distribution praktisch nicht auf, die Tasse ist klar und aromatisch.
Wie laut ist die Graef CM 800 im Betrieb?
Im Espresso-Bereich liegt das Mahlgeräusch bei rund 78 dB – etwas lauter als die Baratza Encore ESP, leiser als die meisten Scheiben-Mahlwerke. Für die rund 9 Sekunden, die ein Espresso-Mahlvorgang dauert, ist das absolut akzeptabel.
Wie viel Restpulver bleibt in der Mühle?
Im Auslauf bleiben rund 0,5–1 g Restpulver zurück. Das ist mehr als bei Premium-Mühlen mit minimalem Totraum, im Einsteiger-Segment aber gewöhnlich. Wer es genau nimmt, klopft den Auslauf zwischen verschiedenen Bohnensorten kurz aus.
Lohnt sich die Graef CM 800 auch ohne Siebträger?
Ja. Die 40 Stufen decken Filter, Aeropress, French Press und Mokkakanne gleichmäßig ab. Wer ausschließlich Filter brüht, bekommt mit der Graef CM 800 eine deutlich gleichmäßigere Tasse als mit jeder Schlagmesser-Mühle – und steigt damit auf ein Niveau, das im Discount-Segment unerreichbar bleibt.
Lohnt sich die Graef CM 800 für dich?
Graef CM 800
Kurze Antwort: Ja, die Graef CM 800 lohnt sich für fast jeden Haushalt mit ernsthaftem Espresso-Anspruch. Stiftung-Warentest-Sieger, langsam laufendes Kegelmahlwerk, 40 fein aufgelöste Stufen, Aluminium-Gehäuse, in Deutschland gefertigt. Für Siebträger-Besitzer und Mehrfach-Brüher gibt es im Preissegment derzeit keine konsequentere Empfehlung. Alle weiteren Mühlen findest du in unserer Auswertung der besten Kaffeemühlen 2026.
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