Baratza Encore ESP Test 2026:
Lohnt sich die Espressomühle?

Baratza Encore ESP Test 2026 – lohnt sich die Espresso-Einsteigermühle?
Der Baratza Encore ESP Test zeigt: Diese kompakte Kegelmahlwerk-Mühle mit dem neuen M2-Burr-Set ist die kompromissloseste Espresso-Einstiegsmühle in dieser Klasse. Coffeeness und barista-passione ordnen die Encore ESP ein als das stärkste Modell ihrer Preisklasse für Espresso-Einsteiger: nicht die beste Mühle der Welt, aber für Siebträger-Einsteiger gibt es in diesem Preissegment nichts Vernünftigeres. Kurze Antwort: Wer eine Sage Barista, eine Rancilio Silvia oder eine vergleichbare Maschine zuhause stehen hat und noch mit Schlagmesser-Mühle oder alter Hario-Handmühle arbeitet, macht mit der Baratza Encore ESP den vernünftigsten Sprung, den man fürs Geld machen kann. Wer ausschließlich helle Specialty-Röstungen trinkt, sollte direkt zur Premium-Mühlen-Übersicht greifen.
Baratza Encore ESP
- Preisgekrönte Spezialmühlen der Coffee Association. Kaffeeprofis bevorzugen die Mühlen von...
- EINSTELLSYSTEM MIT ZWEI BEREICHEN Dieser innovative, vielseitige Einstellmechanismus verfügt...
- EINFACHE BEDIENUNG: Frischen Kaffee können Sie ganz einfach zubereiten: Drehen Sie den...
- SCHNELLWECHSEL-MAHLWERK Das Mahlwerk-Montagesystem wurde neu gestaltet, um ein schnelles...
Baratza Encore ESP im Detail: Was die kleine Schwarze wirklich kann
Das M2-Mahlwerk: spürbar besser als der alte Encore
Das wichtigste Update gegenüber der klassischen Encore steckt unsichtbar im Mahlwerk: 40-mm-Kegelmahlwerk aus Edelstahl, M2-Geometrie. Im direkten Vergleich zur alten M3-Variante mahlt sie schärfer, gleichmäßiger und produziert weniger Fines im Espresso-Bereich. Das merkst du am Channeling – oder eher am Nicht-Channeling. Wo der alte Encore an einer 18-g-Sage gerne mal seitlich durchgepfiffen ist, läuft die ESP deutlich kontrollierter durch das Sieb.
Das Stellrad ist der eigentliche Trick im Baratza Encore ESP Test
Baratza hat dem Encore ESP ein Dual-Range-System spendiert. Die Schritte 1 bis 20 sind extrem fein aufgelöst – pro Klick verändert sich der Burr-Abstand um etwa 20 Mikrometer. Das ist die Auflösung, die du brauchst, um an deiner Espressomaschine sauber zu dialen. Die Schritte 21 bis 40 öffnen den Mahlgrad dann großzügig auf – Aeropress, Moka, French Press, alles drin. Für reine Espresso-Trinker ist die Encore ESP fast verschwenderisch fein, für Wechselbrüher ist sie vielseitig.
Geschwindigkeit, Dosing-Cup, Reinigung
Baratza gibt die Mahlgeschwindigkeit mit rund 1,2 g/s im Espresso-Bereich und etwa 2,4 g/s im gröberen Filter-Bereich an. Solide – nicht überragend. Wer regelmäßig 18 g für einen Doppelten dosiert, wartet rund 14 Sekunden. Mitgeliefert wird ein Dosing-Cup samt Vulkanisat-Halter, was den Workflow auf einer 58-mm-Maschine deutlich aufgeräumter macht. Die obere Burr lässt sich werkzeuglos abnehmen – Reinigung dauert keine zwei Minuten.
Was Käufer und Tester zur Baratza Encore ESP berichten
Auf amazon.de steht die Encore ESP bei 4,4 von 5 Sternen aus über 1.250 Bewertungen – für eine Espressomühle in dieser Preisklasse eine breite Käuferbasis. Coffeeness ordnet sie als stärkste Espresso-Einsteigermühle ihres Segments ein, barista-passione kommt zum selben Schluss.
Espresso: Käufer mit Sage-, Rancilio- oder Lelit-Maschinen beschreiben die Mühle wiederholt als den entscheidenden Schritt zu reproduzierbaren Shots. Die fein aufgelösten Settings 1–20 (rund 20 µm pro Klick) reichen, um an einer 54- oder 58-mm-Maschine sauber zu dialen – übliche Espresso-Einstellungen liegen laut Rezensionen zwischen Setting 8 und 14. Bei dunklen und mittleren Röstungen liefert sie laut Käufern konstant; bei sehr hellen Specialty-Röstungen stößt sie an Grenzen – hier braucht es sehr feine Settings und Geduld beim Dialing.
Filter: Settings ab etwa 18 (Aeropress) bis über 30 (French Press) decken alle gängigen Brühmethoden ab. Wer Espresso und Filter parallel trinkt, spart sich mit der ESP eine zweite Mühle – ein Punkt, der in den Rezensionen häufig als Kaufgrund genannt wird.
Was im Alltag fehlt: ein Timer. Dosiert wird per Waage oder Erfahrung. Im Einsteiger-Segment ist das üblich; den Komfort einer Eureka Mignon Specialità mit Touch-Display zahlt man im Premium-Segment deutlich teurer (mehr Details im Coffeeness-Test der Encore ESP).
Baratza Encore ESP
- Echtes Espresso-Mahlwerk im Einstiegspreis
- 40-mm-M2-Konus aus Edelstahl
- Doppelt aufgelöste 40 Stufen (Espresso 1–20, Filter 21–40)
- Stufenlose Mikro-Justierung – 20 µm pro Klick
- Inkl. Dosing-Cup mit Vulkanisat-Halter
- Reparaturfreundlich, Ersatzteile lange verfügbar
- Kein integrierter Timer – du musst selbst dosieren
- Bei hellen Specialty-Röstungen stößt sie an Grenzen
- Mahlt mit ca. 1,2 g/s relativ langsam
- Optisch eher schlicht, kein Premium-Look
Baratza Encore ESP Test: Lohnt sich der Aufpreis gegenüber dem klassischen Encore?
Der klassische Baratza Encore ist deutlich günstiger – die Encore ESP positioniert sich preislich darüber. Der Unterschied: Das M2-Mahlwerk der ESP ist deutlich feiner aufgelöst im Espresso-Bereich, die Schritte 1 bis 20 sind speziell für den Siebträger-Einsatz gedacht. Wer ausschließlich Filter brüht, kommt mit dem klassischen Encore problemlos zurecht. Sobald aber ein Siebträger ins Spiel kommt, ist die ESP-Variante alternativlos – mit dem alten Encore bekommst du keinen sauberen Shot.
Welche Bohnen funktionieren am besten?
Laut Käuferbewertungen und Coffeeness-Auswertung haben mittlere bis dunkle Röstungen aus deutschen Specialty-Röstereien am konstantesten funktioniert. Sehr helle Skandinavier-Röstungen brauchen eine sehr feine Einstellung (Setting 4–7) und etwas Geduld beim Dialing. Wer ausschließlich helle Filter-Röstungen für Espresso nutzt, sollte zur Eureka Mignon Specialità oder direkt zur Lagom Mini greifen.
Häufige Fragen zur Baratza Encore ESP
Was unterscheidet die Encore ESP vom klassischen Encore?
Die Encore ESP hat ein neues M2-Mahlwerk mit deutlich feinerer Auflösung im Espresso-Bereich, einen Dosing-Cup im Lieferumfang und ein doppelt aufgelöstes Stellrad. Der klassische Encore reicht für Filter, ist aber für Espresso ungeeignet.
Reicht die Baratza Encore ESP für eine Sage Barista Pro?
Ja, sehr gut sogar. Käufer mit Sage-Maschinen beschreiben die Encore ESP wiederholt als das fehlende Puzzlestück für konstante Shots – die fein aufgelösten Settings 1–20 passen exakt zum Einsatz am 54- oder 58-mm-Siebträger.
Kann man helle Specialty-Röstungen mit der Baratza Encore ESP mahlen?
Funktional ja, aber mit Einschränkungen. Sehr hell geröstete Bohnen brauchen eine deutlich feinere Einstellung und etwas Geduld beim Dialing. Wer ausschließlich helle Röstungen trinkt, ist mit einer Eureka Mignon Specialità besser beraten.
Wie laut ist die Encore ESP im Betrieb?
Coffeeness misst rund 75 dB im Betrieb — hörbar, aber nicht störend. Im Bereich anderer Einsteiger-Espressomühlen, leicht leiser als der alte Encore.
Lohnt sich die Baratza Encore ESP für dich?
Baratza Encore ESP
Kurze Antwort: Ja, die Baratza Encore ESP lohnt sich für Einsteiger. Echtes Espresso-Mahlwerk mit M2-Burrs, doppelt aufgelöstes Stellrad mit 20-µm-Schritten, Dosing-Cup inklusive. Wer einen Siebträger zuhause hat und nicht direkt zur Premium-Mühle Eureka Mignon greifen will, holt mit ihr deutlich mehr aus seiner Maschine. Mehr Optionen findest du in unserer Auswertung der besten Kaffeemühlen 2026.
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